• Was passiert in Teams, wenn Vertrauen nicht vorausgesetzt wird, sondern bewusst aufgebaut wird?

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Vertrauen als Basis von Führung

Ohne Vertrauen läuft nichts oder zumindest nichts richtig. Doch was ist Vertrauen?

„Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiss, dass man an seiner Stelle lügen würde” lautet ein Zitat des US-Schriftstellers Henry Louis Mencken.

Vertrauen Ihnen die Menschen? Ihren Worten? Ihrer Führung? Ihrer Strategie? Auch in Zeiten der Unsicherheit oder einer unternehmerischen Krise?

„Wenn Du nicht an den Botschafter glaubst, wirst Du auch dessen Botschaft nicht glauben” heisst es. Erfolgreiche Führungskräfte sind stabil, ehrlich, respektvoll, zuhörend und emotional zugänglich – ohne aufdringlich zu sein. Wie sie Vertrauen gewinnen, lesen Sie weiter ...

Die 6K des Vertrauens in der Multiplikation

Vertrauen resultiert aus dem Kitt der 6K

Klarheit

Sie sollten sich selber im Klaren sein. Nur dann können Sie anderen Klarheit geben. Klären Sie sich selbst, oder anerkennen und benennen Sie die Unsicherheit.

Kommunikation

Nur wenn Sie sich und Ihre Beweggründe mitteilen, haben die Menschen eine Chance, Sie zu verstehen. Kommunizieren ist aber mehr als informieren. Nur 7% der Kommunikation erfolgt über Worte; 55% ist Ihre Körpersprache und 38% bestimmt der Tonfall.

Konsequenz

Wenngleich es menschlich ist, als Eltern, als Partner oder als Chefs Versprechen zu vergessen oder auch angedrohte Sanktionen nicht zu vollziehen; ein solches Verhalten rüttelt an der Glaubwürdigkeit. Ziehen Sie durch, was auch immer Sie in Aussicht gestellt haben. Oder schütten Sie sich selbst Asche übers Haupt und erklären Sie die Gründe, um es ein nächstes Mal besser zu machen.

Kompetenz

Auch wenn Menschen klar sind und toll kommunizieren, hilft das nichts, wenn man ihnen nicht die fachliche Kompetenz oder die Entscheidungskompetenz unterstellt. Deshalb können Sie als Chef die wirklich wichtigen Botschaften nicht an Ihren Pressesprecher delegieren. Zeigen Sie Ihr Gesicht.

Konsistenz

Wie sollen Menschen denen glauben, die sich schon morgen nicht mehr erinnern oder sich darum foutieren, was sie heute gesagt haben? Es gibt viele gute Gründe, warum wir unsere Meinung ändern müssen. Kommunizieren Sie diese.

Kongruenz

Der Inhalt sollte mit der Körpersprache und dem Tonfall übereinstimmen, klar. Darüber hinaus sind Sie selber die Botschaft. Seien Sie ein Vorbild für das, was Sie verlangen. Walk the talk!

Wie Vertrauen entsteht ...

Vertrauen ist mehr als nur Glaube oder Hoffnung; es benötigt immer eine Grundlage. Meist entsteht Vertrauen auf der Basis positiver Erfahrungen. Und wie kommen Ihre Mitarbeiter zu diesen?

Dies gelingt, wenn Führung ihnen Situationen schafft, in denen sie Kompetenz, Sicherheit, Fairness und Wirksamkeit erleben. Vertrauen entsteht nicht im Kopf, sondern im Erleben.

Vertrauen wächst, wenn Mitarbeiter wiederholt erleben: „Hier kann ich mich zeigen, wachsen und darauf verlassen – ohne Risiko, ohne Spielchen.“